Rezension Exaplan 7. Auflage 2010


Rezension Exaplan 7. Auflage 2010

Beitragvon Fachschaft Medizin | alt » 02.12.2011, 12:53

In dem 5 kg schweren Kompendium „Exaplan“ ist das gesamte Prüfungswissen für das 2. Staatsexamen in 2 Bänden zusammengefasst. Dabei werden in Band 1 die Grundlagen der Hauptfächer wie Innere, Chirurgie, Pathologie, Pharmakologie, Mikrobiologie, etc. abgehandelt und in Band 2 die spezielleren Fächer wie Psychiatrie, Auge, HNO, Urologie, Rechtsmedizin, Biometrie, usw. Zusätzlich beinhaltet das Buch eine Checkliste Hammerexamen mit Leitsymptomen von A-Z, Tabellen mit Blut- und Urinparametern und Tumormarkern, sowie infektiologische Übersichten nach Fachgebieten geordnet.

Diese Bücher eignen sich hervorragend, um das im Klinischen Abschnitt erworbene Wissen zu wiederholen und zu vertiefen. Auch als Nachschlagewerk für das Studium und zur Vorbereitung auf Prüfungen und Referate ist es sehr nützlich. Da es ein Kompendium ist kann selbstverständlich nicht auf alle Krankheiten im Speziellen eingegangen werden, jedoch ersetzen diese beiden Bände – vor allem bei den kleineren Fächern – die dicken Lehrbücher und vermitteln das nötige Prüfungswissen kompakt. Viele wichtige Fakten werden in Abbildungen, Merkboxen und Tabellen dargestellt und können zum späteren Nachschlagen und Lernen markiert werden. Wichtige Kapitel, wie Innere, Chirurgie und Pharmakologie sind ausführlich behandelt. Am Ende des zweiten Bandes finden sich viele Abbildungen, wie sie auch im Examen abgefragt werden könnten und man sich in Blickdiagnosen üben kann.

Das nun in der 7. Auflage vorliegende Kompendium wurde bereits von einigen Medizinergenerationen zur Vorbereitung auf das 2. Staatsexamen verwendet und hat sie so erfolgreich durch den letzten Abschnitt des Studiums geführt. Neben dem Prüfungswissen vermittelt es dem Prüfling eine strukturierte Vorbereitung, sodass sich das Lernen mit dem Exaplan problemlos in den Lernplan einfügen kann.

Der Preis von 189 Euro lässt einen Studenten erst einmal schlucken, doch wenn man die Einzelbücher aufsummiert, die für die Vorbereitung nötig wären relativiert sich dieser Betrag wieder. Wer für das Examen nicht unbedingt die Duale Reihe oder ähnliche umfangreiche Lehrbücher jedes Fachs durchackern möchte findet in dem Exaplan einen treuen Gefährten.

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Beitragvon Ein Janik » 04.12.2011, 13:10

Ich hoffe, das soll nur ein ganz schlechter Scherz sein. Du nennst das hier nicht ernsthaft eine Rezension, oder? Eine Rezension, in der kein einziger Kritikpunkt angesprochen wird! Für mich stellt das hier keine Rezension, nicht mal eine Empfehlung, sondern einzig und allein Werbung dar. Traurig, dass ich mir das von "unserer" Fachschaft anhören darf...
Nach kurzer Suche habe ich eine ausgewogene Rezension bei der Uni Ulm gefunden. Die können das wohl besser:
http://www.uni-ulm.de/med/med-fs/aktivitaeten/buchrezensionen/klinik.html - etwa in der Mitte Liste.
Ihr Artikel empfiehlt die zwei Bände ebenso, aber dort wird man über Aufbau und Inhalt informiert. Nachdem ich deinen Werbetext gelesen habe, wusste ich auch nicht mehr als das, was ein Kompendium nunmal ausmacht. Klar, man muss nicht 100 dicke Wälzer durcharbeiten. Natürlich auch nicht die der kleinen Fächer. Selbstverständlich, es ist auch ein Nachschlagewerk für andere Prüfungen. Und der Preis rechnet sich letztlich verglichen mit allen Einzelbüchern aufsummiert. Bla bla bla... :wacko:
Das muss wirklich ein Witz sein.

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Beitragvon Fachschaft Medizin | alt » 04.12.2011, 15:13

Habe mal ein paar der anderen Rezensionen durchgelesen, und da waren auch einige dabei, die keine Kritik ansprachen.

Die nächste Rezension veröffentliche ich dann unter meinem Account, damit deutlich wird, dass dies meine eigene Meinung darstellt und nicht die der ganzen Fachschaft. Auch die Rezensionen auf die Du verweist sind die einer Person und nicht die der ganzen Fachschaft. Es war nicht meine Intention Werbung zu machen, sondern das Buch so darzustellen, wie ich es für mich bewertet habe. Und ich finde den Exaplan nun mal gut. Dass es dazu sicherlich auch negative Stimmen zu gibt liegt in der Natur des Menschen bzw in der Individualität.

Btw. war das meine erste Rezension, die Kritik dazu nehme ich an und versuche es beim nächsten Mal besser zu machen.
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