Wahlprogramm von CampusGrün für Homburg


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Wahlprogramm von CampusGrün für Homburg

Beitragvon hannie » 27.06.2011, 14:51

[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Hallo![/font]
[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Hier ist unser Wahlprogramm für Homburg.Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr euch gerne an uns wenden. Wir stehen die ganze Woche zur Mittagszeit an der Mensa. Ich hoffe ihr wählt CampusGrün![/font]

[font='Arial, Helvetica, sans-serif']1- Medizinische Fakultät erhalten und Kapazitäten anpassen[/font]
[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Auf den Vorschlag der Firma PwC, die medizinische Fakultät Homburg aus Kostengründen zu schließen, reagiert CampusGrün angesichts des akuten Ärztemangels und der herausragenden gesellschaftlichen Bedeutung des Uniklinikums Homburg, mit großem Unverständnis. Wir setzen uns für die Erhaltung der medizinischen Fakultät in Homburg ein.

Seit je her gibt es Probleme mit den Kapazitäten. Zur Zeit werden stets 60 Studierende pro Semester aufgenommen als eigentlich Plätze zur Verfügung stehen. Dies führt zu überfüllten Hörsälen, Studierende und Professoren sind zunehmend gestresst und die Qualität der Hochschule sinkt. Dazu kommt, dass nun auch noch drei der Hörsäle abgerissen werden sollen. Geplant ist, sie durch ein anderes Gebäude mit größeren Räumlichkeiten zu ersetzen. Doch die Arbeiten an dem Neubau stehen seit geraumer Zeit still, so dass sich die Lage nach dem Abriss der alten Gebäude verschärfen, und es zu einer Durstphase mit noch größeren Engpässen bei den Hörsälen kommen wird.

Wir setzen uns dafür ein den notwendigen Bau der der neuen Hörsäle auf dem Campus voranzutreiben. Außerdem ist ein dringendes Umdenken bei der Kapazitätsberechnung notwendig: Es kann nicht sein, dass das saarländische Verwaltungsgericht massiv Studierende für das Medizinstudium zulässt, obwohl die Kapazitäten offensichtlich nicht vorhanden sind. Hier gibt es eine Diskrepanz zwischen der theoretischen und praktischen Kapazität.
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[font='Arial, Helvetica, sans-serif']2- Faires Studium für alle[/font]
[font='Arial, Helvetica, sans-serif']In den letzten Jahren konnten wir beobachten, wie die Anforderungen in der Vorklinik stetig angestiegen sind. So werden Studenten, die mit dem angezogenen Niveau nicht mithalten können, gezielt aussortiert. Dabei trifft es oft gerade die, die neben ihrem Studium noch einer Arbeit nachgehen um die Wohnung zu bezahlen, oder ehrenamtlich tätig sind. Darunter leiden gehäuft auch ausländische Studierende. Nur wer ausreichend Zeit zum Lernen, oder die finanziellen Mittel für private Förderung hat, kann den Anforderungen standhalten.

Wenn ein Großteil der Studierenden eine Klausur nicht besteht, kann dies keine faire Lehre sein. Wir fordern die Professoren auf inhaltliche Schwerpunkte zu setzen und das Niveau an die Staatsexamen anzupassen. Gleichzeitig muss die Qualität der Lehre verbessert werden, indem mehr Wert auf die Lehre gegenüber der Forschung gelegt wird.
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[font='Arial, Helvetica, sans-serif']3- Bezahltes PJ[/font]
[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Das letzte Jahr des Medizinstudiums ist ein praktisches Jahr im normalen Krankenhausbetrieb. Dieses Jahr findet in der Uniklinik oder in einem der Lehrkrankenhäuser statt. Es ist die Gelegenheit für die angehenden Ärzt_innen wertvolle Praxiserfahrung zu sammeln. Eigentlich sollen die Studierenden unter Aufsicht Techniken und Arbeitsweisen für den späteren Beruf lernen, nicht arbeiten. Praktisch besteht das nicht vergütete PJ aber oftmals aus Handlanger-Arbeiten für ÄrztInnen. Viele (einfachere) ärztliche Aufgaben werden an die PJler_innen delegiert, dies erspart den ausgebildeten Ärzten viel Zeit und den Kliniken zudem viel Geld. Die PJlerInnen haben kein Anrecht auf Urlaub, allein 20 Krankheitstage sind von der Approbationsordnung (Bundesgesetz) vorgesehen. Die Uniklinik und die Lehrkrankenhäuser müssen endlich zugeben, dass PJlerInnen ein wirtschaftlicher Faktor für sie sind und die Arbeit entsprechend angemessen vergüten. An vielen Orten deutschlandweit und vor allem im Ausland werden PJ-Studierende bereits bezahlt. Im Saarland bekommt man aktuell allein im Klinikum Winterberg eine Bezahlung von rund 250 Euro pro Monat. Wir fordern alle Lehrkrankenhäuser und die Uniklinik auf, mindestens eine Zahlung von 400 Euro an die PJ-Studierenden zu entrichten.[/font]

[font='Arial, Helvetica, sans-serif']4- Besserer Service[/font]
[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Studentensekretariate neu strukturieren!
Die Uni verlangt von uns Studenten eine selbständige Organisation des Studiums. Das ist prinzipiell ja auch gerechtfertigt und eigentlich für niemanden ein Problem. Zum Problem wird es dann, wenn die Studentensekretariate unmögliche Öffnungszeiten und abenteuerliche Veranstaltungsordnungen haben. Für viele Studenten hat das zur Folge, dass sie in den Semesterferien nach Homburg zurückkehren müssten, um sich für Veranstaltungen anzumelden. Wir werden uns darum für ein zentrales Studentensekretariat, mit Öffnungszeiten die an die Stundenpläne der Studenten angepasst sind, einsetzen. Außerdem sollen einheitliche Anmeldezeiten zu Semesterbeginn festgelegt werden.
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[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Gleichzeitig könnte dieses Sekretariat für die Regelung aller Verwaltungsangelegen - heiten genutzt werden, für die Studierende sonst nach Saarbrücken fahren müssten z.B. die Anmeldung im Sprachenzentrum oder der Nachdruck von Belegblättern.[/font]

[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Bibliothek länger öffnen!
Das Medizinstudium ist für die Studierenden sehr zeitaufwändig und die Fachliteratur sehr teuer. Deshalb müssen die Bibliotheksöffnungszeiten verlängert werden, um den Studierenden die besten Möglichkeiten für ein erfolgreiches Bestehen des Studiums zu bieten. Hierbei wäre der Einsatz von studentischen Hilfskräften eine einfache Möglichkeit das Personal nicht zusätzlich zu belasten und gleichzeitig die Öffnung der Bibliothek bis in die späten Abendstunden und auch am Wochenende zu gewährleisten.
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[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Mehr Raum für Studenten!
Innerhalb des Universitätsklinikums mangelt es überall an studentischen Aufenthaltsmöglichkeiten. Einen Raum für die Zeit zwischen den Vorlesungen zu finden, der nicht nach Mensa riecht oder in dem ein Redeverbot besteht, ist nahezu unmöglich. Wir wollen einen Raum für Studenten, der frei zugänglich ist und für verschiedene Aktivitäten zur Verfügung steht. Hier kann gechillt, in Gruppen gearbeitet oder alles gemacht werden, was die Studenten wollen.
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[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Behindertengerechtes Studium
Viele Gebäude auf dem Campus Homburg haben keine oder nur sehr schlechte behindertengerechte Zugänge. CampusGrün Saar setzt sich dafür ein, dass dieses Defizit behoben wird. In den Gebäuden müssen alle Bereiche auch in den oberen Etagen mit Aufzügen erreichbar sein. Auch Bürgersteige oder Wege auf dem Campus müssen an die Bedürfnisse von RollstuhlfahrerInnen angepasst werden, dazu gehört die Absenkung an jeder Straßenquerung. Es ist wichtig, auch an blinde und sehbehinderte Studierende zu denken und bei der Gestaltung des Campus und der Gebäude mögliche Gefahrenstellen zu vermeiden bzw. entsprechend kenntlich zu machen sowie die Wege zu kennzeichnen. Neben diesen baulichen Maßnahmen sollte aber auch an eine qualifizierte Betreuung gedacht werden, die weiterhin ausbaufähig ist.
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hannie
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Beitragvon hannie » 27.06.2011, 14:52

[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Familiengerechtes Studium
Studierende mit Kindern stehen vor einer Doppelbelastung mit der sie nicht allein gelassen werden dürfen. Es müssen ausreichend viele Kinderbetreuungsplätze zur Verfügung stehen und die Strukturen im Studium müssen so flexibel sein, dass es nicht einem Super-GAU gleichkommt, wenn man mal in einer Veranstaltung nicht erscheinen kann, weil man sich um sein Kind kümmern muss oder will. Die bestehenden Angebote für Studierende mit Kindern müssen weiter ausgebaut werden. Grundsätzlich ist es unser Anliegen, eine Unterscheidung zwischen Mitarbeiterkindern und Studierendenkindern zu vermeiden und für beide Gruppen eine optimale Betreuung zu erreichen. Dafür wollen wir uns verstärkt in Gesprächen mit der Universitätsleitung und dem Studentenwerk einsetzen, um das Studium mit Kind zu erleichtern. Im Gegensatz zu Saarbrücken gibt es in Homburg bisher leider keine Kindertagesstätte für Studierende. Diese wäre aber in den sehr zeitintensiven Studiengängen Medizin und Zahnmedizin dringend notwendig.
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[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Bessere Betreuung für internationale Studierende An der medizinischen Fakultät gibt es einen hohen Anteil an ausländischen Studierenden. Die wenigsten schaffen ihren Abschluss in der Regelstudienzeit und überdurchschnittlich viele brechen ihr Studium ab. Dies hat verschiedene Gründe. Laut der 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks, durchgeführt durch das HIS Hochschul-Informations-System, im Jahr 2010 sind neben den Sprachprobleme die Orientierung im fremden Studiensystem, die Finanzierung des Studienaufenthalts und die Integration bzw. der Kontakt mit deutschen Studierenden die häufigsten genannten Schwierigkeiten, denen die internationalen Mitstudierenden immer wieder begegnen. Viele klagen auch über große Probleme bei der Wohnungssuche sowie bei der Erstorientierung in der Zeit, wo sie neu ankommen. Diese Hindernisse treffen auch oft die Erasmus Studenten, die oft bei der Ankunft alleine am Bahnhof oder am Flughafen stehen und nicht mehr wissen, wie es weitergeht. CampusGrün Saar hat durch langjährige Erfahrung in diesem Gebiet viel verbessert. Für die Einführung von neuen Projekten und ,,Hilfe-Services“ zur Verbesserung der Betreuung und Integration der ausländischen Studierenden möchte sich CampusGrün stark einsetzen. [/font]

[font='Arial, Helvetica, sans-serif']5- Vernünftige Verteilung der Kompensationsmittel[/font]
[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Seit die Studiengebühren abgeschafft wurden, bekommt die Fakultät für diese Ausgleichszahlungen. Diese Gelder sind eine direkte Förderung durch das Land und sind somit im Gegensatz zu den Studiengebühren nicht zweckgebunden. Wir setzen uns dafür ein, dass sie trotzdem nur zur Verbesserung der Lehre genutzt werden und allen Studenten zugute kommen. Dazu sitzen wir für euch in der Kompensationsmittel-komission un vertreten die Rechte der Studierenden.

[/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif']6- Umwelt und Klimaschutz[/font]
[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Auf dem Campus Saarbrücken stellt die Universität bereits Dachflächen für die Gewinnung von Solarstrom zur Verfügung. Im Bereich des Uniklinikums ist nichts vergleichbares geplant. Hier wollen wir uns für eine sinnvolle Nutzung der Dachflächen des neuen zentralen Klinikgebäudes einsetzen. Es muss im Rahmen eines umfassenden Umweltaudits insbesondere auch der Energieverbrauch kritisch unter die Lupe genommen werden. Bei allen Bau- und Renovierungs-Maßnahmen muss verstärkt auf Energieeffizienz geachtet werden. [/font]

[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Wir wollen, dass im AstA, in der Univerwaltung und im Uniklinikum in Zukunft nur noch recyceltes Umweltpapier verwendet wird. Dies ist längst qualitativ nicht mehr minderwertig und grau, sondern auch in Laserdruckerqualität und gebleicht sowie in Farbe erhältlich. Zudem sollen alle sonstigen Möglichkeiten zur Verbesserung der Umweltfreundlichkeit (z.B.: Energiesparmöglichkeiten, Wassersparmöglichkeiten im Innen- und Außenbereich etc.) ausgeschöpft und umgesetzt werden. Hierbei ist im Uniklinikum unbedingt notwendig sich an der Mülltrennung zu beteiligen. Dies mag im klinischen Alltag schwierig sein, aber im Bereich der Forschung auf jeden Fall umsetzbar![/font]

[font='Arial, Helvetica, sans-serif']7-Verbesserung des Kontakts zwischen Professoren und Studierenden[/font]
[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Elementarer Bestandteil guter Lehre ist eine funktionierende Kommunikation zwischen den Studierenden und ihren Dozenten. Diese muss immer auf Augenhöhe stattfinden, um eure Anregungen und Verbesserungsvorschläge direkt mit den Entscheidungsträger zu diskutieren. Hiervon profitiert nicht nur ihr, sondern auch alle anderen nachfolgenden Studierendengenerationen sowie die Institute, die in Zukunft eine bessere Lehre anbieten können.[/font]
[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Wir werden uns immer Zeit nehmen, um für euch Kontakt zu den richtigen Ansprechpartnern herzustellen. Wir wollen euch helfen die Angst vor dem Gespräch zu nehmen um dadurch die Lehre voranzubringen.[/font]

[font='Arial, Helvetica, sans-serif']8- Stärkere Vertretung der Studenten[/font]
[font='Arial, Helvetica, sans-serif']In den Gremien der Universität sind die Studierenden noch immer stark unterrepräsentiert (Universitätsrat: 0 von 7 stimmberechtigten und 1 von 8 beratenden Mitgliedern, Senat: 3 von 17 Mitgliedern, Studienausschuss: 5 von 15 Mitgliedern, Fakultätsräte: 2 von 11 Mitgliedern). Das Land muss hier endlich im Universitätsgesetz für eine gleichberechtigte studentische Mitbestimmung sorgen und sich dabei auch mit der Frage befassen, ob ein Gremium wie der Universitätsrat wirklich der gewünschten Hochschulstruktur entspricht und zu einer positiven künftigen Entwicklung der Universität beiträgt.[/font]

[font='Arial, Helvetica, sans-serif']9- Mehr Freizeitangebote auf dem Campus![/font]
[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Für CampusGrün Saar gehören auch attraktive Kultur-, Sport- und Freizeitangebote auf dem Campus zu einer attraktiven Universität. Wir haben mit durchgesetzt, dass Studierende der Universität kostenlos das Staatstheater besuchen können. Diese Kooperation wollen wir weiter beibehalten und mehr Homburger Studenten über die zahlreichen Möglichkeiten informieren.[/font]

[font='Arial, Helvetica, sans-serif']CampusGrün Saar steht für ein abwechslungsreiches wettkampf- und spaßorientiertes Sportprogramm. Wir wollen weiter – zusätzlich zu den vom Hochschulsport angebotenen Kursen – durch die wöchentlich stattfindende Campusliga, Handballcups, Kickerturniere und ähnliche Projekte mehr Raum für Begegnung und Freude an der Bewegung auf dem Campus schaffen. [/font]
[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Um das Sportangebot an der Universität weiter verbessern zu können, ist der Hochschulsport auf mehr Räumlichkeiten angewiesen. Wir möchten, dass die Universität in Homburg mehr Sportanlagen, -hallen und -kurse anbietet. [/font]

[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Wir möchten das Unikino-Team weiter unterstützen und für immer erhalten. Hierzu werden wir auch weiterhin Neuanschaffungen befürworten. Außerdem wollen wir helfen Sonderaktionen wie z.B. Open-Air-Kino und EM-Übertragungen [/font][font='Arial, Helvetica, sans-serif']zu ermöglichen.[/font]

[font='Arial, Helvetica, sans-serif']10- Zweiwohnsitzsteuer abschaffen![/font]
[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Wir lehnen die Zweitwohnsitzsteuer der Stadt Saarbrücken und Homburg ab. Diese ist insbesondere für Studierende eine zusätzliche finanzielle Belastung. Die Stadt verfolgt mit der Zweitwohnsitzsteuer das Ziel, dass sich mehr Studierende in Saarbrücken bzw. Homburg mit Erstwohnsitz anmelden, um dadurch mehr Geld vom Land zu bekommen. Dies könnte die Stadt auch durch positive Anreize erreichen, z.B. dadurch, dass die Stadt im ersten Semester das Semesterticket bezahlt oder andere Angebote speziell für Studierende schafft.[/font]
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